UNSERE LEISTUNGSMODULE – 
MEDIZINCONTROLLING

 

Definition

Das KREX-Modul „Medizincontrolling" umfasst die strukturierte Analyse und Optimierung der jeweiligen medizinisch-organisatorischen Prozesse und der Qualität rund um die Kodierung, die Dokumentation und das MDK-Management.

 

Ziel

Ziel ist es, anhand der Analyse, dem Monitoring und der Steuerung im Rahmen des Moduls Medizincontrolling die Erlöse der KREX-Partnerschaftsklinik zu sichern bzw. zu steigern, Einsparungen durch eine prozess- und kostenoptimierte Struktur zu erzielen sowie gleichzeitig die Qualität zu verbessern. Zudem wird auch kleineren Häusern der Zugriff auf die Expertise eines ärztlichen Medizincontrollers ermöglicht.

 

Inhalt

In einem ersten Schritt werden im Rahmen einer Ist-Analyse Interviews mit den handelnden Personen geführt. Die Gespräche mit den Kodierfachkräften, MDK-Managern bzw. dem Medizincontrolling sowie ggf. auch mit den DRG-Verantwortlichen der verschiedenen Abteilungen haben zum Ziel, die konkreten Prozessabläufe abzufragen und anschließend zu bewerten. Auf dieser Grundlage werden anhand möglichst vollständiger Informationen einerseits Probleme, Schwachstellen sowie Prozesslücken identifiziert, andererseits aber auch die Stärken sowie bewährte und etablierte Abläufe festgehalten. 

 

Schwerpunkte der Interviews sind die Kodier- und Dokumentationsqualität. Letztere ist eine wesentliche Voraussetzung für die Nachvollziehbarkeit des gesamten Behandlungsprozesses anhand der Krankenakte in Papier- und zunehmend auch in elektronischer Form. Es werden die verschiedenen Aspekte bzw. Dokumentationen von der Aufnahme über den Behandlungsverlauf, evtl. Eingriffe, Operationen und andere nicht-operative Maßnahmen etc. über die Entlassung hinaus aus Sicht eines ärztlichen Medizincontrollers bzgl. ihrer Prozess- und Ergebnisqualität bewertet. Analog erfolgt dies auch für die Kodierqualität. Dabei werden anhand eines speziellen Fragenkataloges u. a. die folgenden Punkte berücksichtigt:  

 

  • Organisation der Fallverschlüsselungen
  • Prozessbeteiligte, Ressourcenzuordnung und -nutzung
  • Verfügbarkeit relevanter Daten/Informationen (zeitnah und vollständig)
  • Krankenhausinformationssystem (KIS) und sonstige Kommunikationsstruktur
  • Subsysteme und andere Schnittstellen
  • Korrekturen und/oder Rücksprachen
  • Optimierungspotenziale

             

            Die vorgenannten Punkte Kodier- und Dokumentationsqualität spiegeln sich in den Ergebnissen des MDK-Managements wider, weshalb auch diese betrachtet werden. Neben dem Aufbau werden die Abläufe bei der Bearbeitung der Prüffälle und der Begehungen erfragt, die Prüfgründe und -quote analysiert und zudem untersucht, ob es ein Berichtswesen gibt und wie die Ergebnisse weitergegeben werden. 

             

            Über die Prozess- und Ergebnisqualität hinaus wird auch die Transparenz des Verfahrens beurteilt. Es wird untersucht, inwieweit sich im Rahmen des MDK-Managements wichtige Informationen für die Klinikleitung und für die handelnden Personen in der Erlössicherung ergeben.

             

            Zudem wird überprüft und bewertet, wie die KREX-Partnerschaftsklinik in dem Prozess insgesamt agiert hat. Ebenso wird betrachtet, wie sich der Werdegang und der Abschluss der jeweiligen Fälle gestaltet hat.

             

            Im Anschluss an die Ist-Analyse erfolgt die Vorstellung und eingehende Besprechung der Ergebnisse zwischen KREX, der Geschäftsführung und den Verantwortlichen der KREX-Partnerschaftsklinik. Nach Ableitung von klar definierten Maßnahmen zur Prozess- und Erlösoptimierung (Soll-Konzept) unterstützt KREX die Partnerschaftsklinik im Rahmen einer kontinuierlichen Betreuung und begleitet die Umsetzung. 

             

            Dazu finden regelmäßige Vor-Ort-Termine und telefonische Besprechungen zwischen KREX und den Verantwortlichen der Partnerschaftsklinik statt. Der Zugriff auf eine spezifische KREX-Hotline ermöglicht es der Partnerschaftsklinik zudem, gesammelte Fragen z. B. zu Dissens-Fällen nach MDK-Gesprächen mit einem ärztlichen Medizincontroller von KREX zu erörtern und zu beantworten.

             

            KREX organisiert darüber hinaus regelmäßige, themenbezogene Arbeitsgruppen für die Verantwortlichen des Bereiches Medizincontrolling in Siegburg, dem Sitz der KREX-Partnerschaftszentrale. Hier sollen gezielt bestimmte Schwerpunkte und Problemfelder (Bspw. Ambulantes Potenzial, Komplexbehandlungen) bearbeitet werden, die sich aus fortgesetzten Analysen bzw. dem hausindividuellen Bedarf ergeben. Neben der Anleitung, Moderation und Ausrichtung der Veranstaltung übernimmt KREX auch die Protokollierung der wesentlichen Ergebnisse. 

            IHR ANSPRECHPARTNER


            Dr. med. Rainer Behrens-Ramberg
            Leiter Medizincontrolling
            Tel.: 02241 127 397 83
            Fax: 02241 127 165 1 
            E-Mail: r.behrens-ramberg@krex-kliniken.de

             

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